Lesechallenges,  Literatur,  Plauderecke

Winter 2019: 9 in 2019, Wiedersehen mit alten (literarischen) Bekannten und literarische Reisevorbereitungen

Kaum zu glauben, dass das erste Vierteljahr von 2019 schon vorbei ist. Es war doch eben erst Silvester. Wo sind nur die letzten drei Monate hin? Ich habe sie jedenfalls gefühlt nur am Schreibtisch verbracht. Aber weil das Gefühl häufig trügt, habe ich mich mal hingesetzt und überlegt, welche Bücher mich durch die Wintermonate begleitet haben.

 

9 in 2019

Um endlich meinem stetig wachsenden SuB Herr zu werden, habe ich Anfang Januar konkret 9 Bücher festgelegt, die ich in diesem Jahr lesen möchte. Eine kleine, bunte Mischung aus Klassikern, Sachbüchern und Unterhaltungsliteratur. Mit 2,5 gelesenen Büchern aus der Liste liege ich ganz gut in der Zeit.

Matt Haig: Notes on a Nervous Planet

Von der Liste war dieser Titel mein jüngster Neuzugang und der erste, den ich gelesen habe. Notes on a Nervous Planet ist in gewisser Weise die Fortsetzung zu Reasons to Stay Alive, wovon ich schon letztes Jahr begeistert war. Matt Haig teilt darin seine persönlichen Erfahrungen mit Depression und Angststörung. Mit Notes on a Nervous Planet konnte ich fast noch mehr anfangen, da Haig viel auf die Wirkung von Sozialen Medien und dem Internet im Allgemeinen eingeht.

Graham Norton: Ein irischer Dorfpolizist

Auf Ein irischer Dorfpolizist war ich wegen seines Autors besonders neugierig. In meiner Rezension zum Roman habe ich bereits erzählt, dass ich Graham Norton als Talkshow-Host liebe, er mich als Autor aber leider nicht überzeugen konnte.

Ernest Hemingway: Schnee auf dem Kilimandscharo

Ich dachte, es wird mal Zeit, dass ich mich an Hemingway heranwage. Fürs Erste habe ich mich für seine Kurzgeschichtensammlung Schnee auf dem Kilimandscharo entschieden. Vielleicht nicht die beste Idee, da ich allgemein mit Kurzgeschichten oft nicht so viel anfangen kann. Tapfer habe ich mich bisher durch etwa die Hälfte der Seiten gekämpft, doch leider blieb keine der Geschichten bei mir hängen. Aufgeben will ich trotzdem noch nicht und werde von den weiteren Geschichten über das Jahr verteilt immer wieder mal eine lesen.

 

Literarische Reisevorbereitungen

Wenn dieser Beitrag online geht, bin ich vermutlich gerade mit meinen letzten Reisevorbereitungen beschäftigt, bevor ich für ein paar Tage nach Amsterdam fahre. Doch schon als wir relativ spontan Anfang des Monats den Urlaub planten, fing ich an, mich literarisch auf die Reise vorzubereiten. Zwei der beliebtesten Museen in Amsterdam widmen sich je einer bekannten Persönlichkeit der Weltgeschichte: Anne Frank und Vincent Van Gogh. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich Anne Franks Tagebuch bisher noch nicht gelesen hatte (obwohl es natürlich schon ewig auf meiner Liste stand) und so wurde es endlich Zeit dafür. Als Vorbereitung für das Van Gogh Museum habe ich mir in der Bücherei Van Gogh. Sein Leben von Steven Naifeh und Gregory White Smith ausgeliehen. Ein ziemlich dicker Wälzer, in den ich bisher nur an ein paar Stellen hineingeblättert habe. Zuletzt stand in meinem Bücherregal noch Amsterdam. Eine Stadt in Geschichten – eine Sammlung von Kurzgeschichten und Romanausschnitten, die alle in Amsterdam spielen.

 

Weitere Lektüren: Wiedersehen mit alten Bekannten

Andrew Lane: Young Sherlock Holmes – Der Tod liegt in der Luft

Young Sherlock von Andrew LaneLanes Reihe Young Sherlock kannte ich zwar noch nicht, ihre Hauptfigur, den Meisterdetektiv Sherlock Holmes, dafür umso besser. Als eine meiner Lieblingsfiguren in Literatur und Film hatte ich natürlich Erwartungen an die Darstellung seiner Jugendjahre. In meinem Beitrag Sherlock Holmes in der Jugendliteratur habe ich die Reihe ebenso unter die Lupe genommen wie Brittany Cavallaros Reihe Holmes & Ich.


Christopher Paolini: Die Gabel, die Hexe und der Wurm

Als ich mitbekommen habe, dass Christopher Paolini seine Leser wieder nach Alagaësia entführt, musste ich die Fortsetzung der Eragon-Reihe natürlich direkt zum Erscheinungsdatum lesen. Wie gut die Fortsetzung nach 10 Jahren in meinen Augen funktioniert, könnt ihr in meiner Rezension nachlesen.


 

Ödön von Horváth: Jugend ohne Gott

Vor Jahren hatte ich Jugend ohne Gott schonmal gelesen. Da sich meine Masterarbeit mit dem Roman befassen wird, war es an der Zeit, ihn nochmal zu lesen. Obwohl ich bewusst noch keine Anstreichungen und Notizen gemacht habe, war es doch ein ganz anderes Lektüregefühl als beim letzten Mal.


 

2 Kommentare

  • Daggi

    Ich habe mich Anfang des Jahres auf 19 Bücher festgelegt, aber wirklich weit gekommen bin ich noch nicht. Ich glaube, vier Bücher habe ich bislang gelesen, aber es sind ja noch sieben Monate und irgendwann muss der SuB mal reduziert werden 😉

    LG
    Daggi
    #litnetzwerk

    • Sabrina

      Liebe Daggi,

      ich wünsche dir ganz viel Erfolg dabei, deinen SuB zu reduzieren. Wir schaffen das!

      Liebe Grüße
      Sabrina

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