• Belletristik,  Buchrezension,  Literatur

    Theodor Storm: Pole Poppenspäler

      Es gibt einen ich-Erzähler, ein junger Geselle, dessen Namen man aber nie erfährt. Viel wichtiger ist auch sein Freund, der alte Paul Paulsen. Denn der erzählt die Geschichte, wie er zu seinem Spitznamen “Pole Poppenspäler” kam; Wie in seiner Kindheit einmal eine Puppenspielerfamilie in seiner Stadt Halt machte und wie er und die kleine Puppenspielerin Lisei dicke Freunde wurden. Meine Gedanken: Ich weiß, viele jetzt denken: Ernsthaft? Ein Reclam?! Wer hat kein Trauma aus der Schule von diesen kleinen gelben Büchern? Ganz freiwillig habe ich dieses Buch auch nicht in die Hand genommen und meine Erwartungen lagen irgendwo zwischen langweilig und ätzend. Aber ich was sehr schnell vom Gegenteil…