• Belletristik,  Buchrezension,  Literatur

    Michael Ende: Die unendliche Geschichte

    Längst zählt Die unendliche Geschichte von Michael Ende zu den Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur. Seit inzwischen 40 Jahren begeistert die Geschichte rund um den Jungen Bastian Balthasar Bux, der sich in ein Buch mit dem Titel Die unendliche Geschichte vertieft. Gespannt verfolgt er die Abenteuer von Atréju, der Phantásien und seine Herrscherin, die Kindliche Kaiserin, retten soll. Als Bastian selbst Teil der unendlichen Geschichte wird, steht ihm sein eigenes Abenteuer bevor.

  • Belletristik,  Buchrezension,  Literatur

    Aller guten Dinge sind drei?
    Der kleine Prinz durch die Jahre

    Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry gehört wohl nicht nur zu den bekanntesten Kindergeschichten, sondern auch zu den bekanntesten Romanfiguren. Dieser kleine blonde Junge auf seinem winzigen Planten ziert Notizbücher, Kalender und gefühlt eigentlich alles, was man in einer Papeterie so findet. Das Zitat "Man sieht nur mit dem Herzen gut" fällt auf Hochzeiten beinahe ebenso oft wie "Die Liebe ist langmütig und freundlich ..." (1. Kor. 13). Mit anderen Worten: An Der kleine Prinz führt eigentlich kaum ein Weg vorbei. Auch für mich nicht. Abgesehen von den Motiven und Zitaten hat die Geschichte genau drei Mal meinen Weg gekreuzt - mit unterschiedlichen Wirkungen.

  • Film,  Literatur,  Literaturverfilmung

    Nussknacker und Mausekönig: Ein Weihnachtsmärchen als Buch, Ballett und Blockbuster

    Nussknackerfiguren aus Holz gehört zur Weihnachtsdeko wie Christbaumkugeln und Strohsterne. Übermenschlich groß stehen sie auf Weihnachtsmärkten und öffnen und schließen mechanisch ihren riesigen Mund. Winzig klein baumeln sie als Schmuck im Christbaum. Und dazwischen gibt es Figuren zum Aufstellen in allen möglichen Größen und Ausführungen: Neben den ganz traditionellen in Uniform stellen andere Berufe dar, Karikaturen, Tiere oder Weihnachtmänner. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Wenn man einer der traditionellen Figuren in ihr grimmiges Gesicht schaut, erinnert sich vielleicht der ein oder andere an dieses Weihnachtsmärchen, das sich um genau so eine Figur dreht.

  • 1984 von George Orwell
    Belletristik,  Buchrezension,  Literatur

    George Orwell: 1984

    1984 liest sich nicht nur als spannender Roman, sondern auch als Kritik an der Menschheit und hier liegt seine wahre Stärke. Orwell beschreibt eine Zukunftsvision, deren beschriebene Zeit inzwischen bereits Jahrzehnte zurückliegt. Leicht ist man geneigt, erleichtert aufzuatmen, dass sich die Welt nicht wie hier beschrieben entwickelt hat. Dennoch hat 1984 seine Aktualität nie eingebüßt. Orwell zeigt eindrücklich und gnadenlos die Schwächen der Menschheit auf.

  • Buchrezension,  Literatur

    Zelda Fitzgerald: Ein Walzer für mich

    Mir war bekannt, dass es sich bei Ein Walzer für mich um einen autobiografischen Roman handelt und habe deshalb bewusst danach gegriffen. Ich wollte mehr erfahren über dieses glamouröse Paar und die Szene, in denen sich die Fitzgeralds ihrer Zeit bewegten. Als entsprechend verwirrend und lästig empfand ich die Verschleierungen. So fiel es mir schwer, den Maler David Knight mit dem Autor F. Scott Fitzgerald in Einklang zu bringen. Noch schwieriger wurde es bei all den Bekanntschaften der Knights, hier konnte ich nur raten, welche realen Persönlichkeiten sich eventuell dahinter verbergen könnten. Letztlich ist Ein Walzer für mich eben keine Autobiografie, Zelda Fitzgerald legt nicht Seite für Seite ihr Leben…

  • Belletristik,  Buchrezension,  Literatur

    Victor Hugo: Les Misérables / Die Elenden

    “Es gibt einen Zustand, in dem Schmach und Unglück dasselbe sind, und dieses eine Wort ‚Die Elenden‘ bedeutet ja schon beides.” (Victor Hugo: Die Elenden) Frankreich, 19. Jahrhundert: Jean Valjean, ein ehemaliger Galeerensträfling, nimmt eine neue Identität an, baut sich eine ehrliche Existenz auf und bringt es bald zu viel Geld. Er gilt als Wohltäter der Armen und nimmt sich auch Fantine und ihrer Tochter Cosette an. Aber seine Vergangenheit holt ihn immer wieder ein. Meine Gedanken Victor Hugo schrieb Les Misérables Ende des 19. Jahrhunderts und daher liegt dem Roman ein Erzählstil zugrunde, den heute wohl niemand mehr verwenden würde: Kapitelweise werden Leben und Erlebnisse von mehr aber auch…