• Was andere Menschen Liebe nennen
    Buchrezension,  Literatur

    Andrea Cremer und David Levithan: Was andere Menschen Liebe nennen

    Bei diesem Roman hat mich zuerst der Titel angesprochen. In Kombination mit dem Coverbild erwartete ich eine leichte Liebesgeschichte zweier Jugendlicher in New York. Der Klappentext bekräftigte diese Vermutung und versprach gleichzeitig Spannung hinsichtlich der Frage, was es mit Stephans Unsichtbarkeit auf sich hat und wie Elizabeth ihm vielleicht helfen kann. Der Roman hält, was er verspricht: Die Liebesgeschichte zwischen Stephan und Elizabeth nimmt den größten Raum ein und kommt ganz ohne unnötige Dreiecksgeschichten, Missverständnisse und mitmischende Ex-Partner aus.

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    Erin Morgenstern: Der Nachtzirkus

    Ein Zirkus in schwarz und weiß. Er taucht unerwartet auf und öffnet seine Tore nur bei Nacht. Er ist ein magischer Ort, der seine Besucher verzaubert und staunend zurücklässt. Und er ist der Austragungsort eines uralten Wettkampfes zweier Magier. Celia und Marco sind ihre Spieler, wurden ihr Leben lang auf ihre Rollen vorbereitet. Doch als sie sich ineinander verlieben wird der Ausgang des Wettkampfes zu einer unerträglichen Vorstellung. Meine Gedanken Erin Morgenstern entführt den Leser ihres Debütromans in eine zauberhafte Zirkuswelt und lässt diese so greifbar werden, dass man das Gefühl hat mitten drin zu sein. Am besten haben mir daher die Passagen gefallen, in denen ich, der Leser persönlich,…

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    Rainbow Rowell: Fangirl

    Cath ist ein absolutes Fangirl. Ihre Fanfictions zu Simon Snow zu schreiben ist ihre Lieblingsbeschäftigung. Früher hat sie das zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Wren gemacht, aber Wren hat darauf keine Lust mehr. Wren möchte auch nicht am College Cath’ Mitbewohnerin sein. Plötzlich ist Cath zum ersten Mal in ihrem Leben auf sich allein gestellt. Meine Gedanken Am meisten haben mich beim Lesen die Charaktere beschäftigt. Ich hatte eigentlich erwartet, mich gut mit Cath identifizieren zu können: Fangirl, etwas schüchtern, lieber die halbe Nacht lesen/schreiben als auf Partys zu gehen. Nur sind bei Cath all diese Charakterzüge so extrem. Anfangs empfand ich es als störend, wie schüchtern, wie introvertiert und vor…

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    John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    Hazel ist sechzehn. Eigentlich ein Alter, in dem man noch am Anfang seines Lebens steht. Doch Hazel weiß, dass ihr Leben auf das Ende zugeht, denn sie hat Krebs. Sie zieht sich von allen zurück, ihre beste Freundin ist ihre Mutter. Doch dann lernt sie in einer Selbsthilfegruppe Augustus kennen. Meine Gedanken Kurz vor Kinostart der Verfilmung musste ich mir einfach ansehen, was diesen beinahe schon Hype um Das Schicksal ist ein mieser Verräter ausmacht. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb weniger Stunden fertig gelesen. Ich kann nicht erklären, was genau es so gut macht. Ich weiß nur, dass John Green einfach nichts…

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    Tim Tharp: The Spectacular Now

    Sutter Keely, achtzehn Jahre alt, im Abschlussjahr an der High School, ist der Held jeder Party. Was ist schon dabei, dass seine Freundin Schluss macht, sein bester Kumpel kaum noch Zeit für ihn hat und seine Familie ebenso Fremde sein könnten? Kein Grund, den Kopf hängen zu lassen! Sutter lebt das Spectacular Now und seine Wiskeyflasche ist immer mit dabei. Als Sutter Aimee kennen lernt, ein Mädchen aus seiner High School, die man wohl als Nerd bezeichnen könnte, wird ihm klar, dass er etwas tun muss: Er muss Aimee helfen, selbstbewusster zu werden und Spaß zu haben. Aber vielleicht ändert auch sie ihn? Oder es ändert sich überhaupt nichts ……