• Die nerven, die Briten! von Paul Hawkins
    Buchrezension,  Literatur

    Paul Hawkins: Die Nerven, die Briten!

    Sein Ärger über den Brexit ist ganz klar Hawkins Motivator für dieses Buch (das schreibt er selbst im Vorwort) und dementsprechend schonungslos führt er seine Landsleute vor. Es braucht nicht viel, um eine Ausführung der skurrilsten Eigenschaften der Briten in ein Gag-Feuerwerk zu verwandeln. Hawkins findet zudem stets die richtigen Worte, um aus einer humorvollen Anekdote ihr komplettes Potenzial herauszuholen. Dabei treibt er seine Ausführungen teilweise derart auf die Spitze, dass man sich stellenweise fragt, ob man in Zukunft nicht lieber einen riesen Bogen um die britischen Inseln und ihre merkwürdigen Einwohner machen sollte.

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    Julia Engelmann: Eines Tages, Baby

    Mit „One Day/Reckoning Text“ wurde die Poetry-Slammerin Julia Engelmann schlagartig berühmt. Eines Tages, Baby ist ihr erstes Buch mit vierzehn weiteren Slam-Texten. Meine Gedanken Gedichte sind echt nicht mein Ding. Was ich damit sagen will: Mit Lyrik kann man mich jagen! Versmaße interessieren mich überhaupt nicht, was der Dichter (stopp: das lyrische artikulierende Ich) fühlt ist mir auch ziemlich egal  und spätestens wenn es bis auf den allerletzten Aspekt analysiert wurde möchte ich ein Gedicht nie, nie wieder lesen müssen. Ich finde einfach keinen Zugang zu den Worten, finde mich selbst in dieser Gefühlswelt nicht wider. Bei Texten von Julia Engelmann ist das anders. Ja, das ist auch Lyrik. Aber…

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    Mitch Albom: Tuesdays with Morrie

      Als Mitch sechzehn Jahre nach seinem Abschluss erfährt, dass sein Lieblingsprofessor Morrie an ALS erkrankt ist und nicht mehr lange zu leben hat, möchte er ihm nur einen kurzen Besuch abstatten. Nichts ahnend, dass das der Beginn des vielleicht wichtigsten “Kurses” seines Lebens ist: Jeden Dienstag kehrt Mitch an das Bett von Morrie zurück und lernt von ihm über das Leben. Meine Gedanken Tuesdays with Morrie ist ein sehr inspirierendes Buch. In jedem Kapitel fand ich einen Absatz, der mich stoppen lies, weil einfach so viel Wahrheit darin steckt. Was dieses Buch so besonders macht ist die Tatsache, dass es keine erfundene Geschichte ist, sondern Mitch Albom tatsächlich immer…

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    Mitch Albom: Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen

    Die Geschichte von Eddie beginnt da, wo andere Geschichten sonst aufhören: Sie beginnt mit seinem Tod. Nach 83 Jahren markiert ein tragischer Unfall das Ende von Eddies unbedeutendem Leben. Aber war Eddies Leben wirklich so unbedeutend? Ist überhaupt irgendein Leben unbedeutend? In der Welt – oder viel mehr dem Himmel – die der Autor hier schafft, trifft jeder Mensch nach seinem Tod auf fünf Menschen, die auf irgendeine Weise mit dem eigenen Leben verbunden waren. Von allen fünf Personen, die Eddie trifft, lernt er etwas: Über sich, über sein Leben, über das Leben im Allgemeinen. Er lernt, sein Leben / sein Schicksal anzunehmen und den Sinn dahinter zu verstehen. Meine…