• Make-Up von Xelly
    Buchrezension,  Literatur

    Xelly Cabau Van Kasbergen: Make-Up

    Was ich gesucht habe, war eine Anleitung für die absoluten Grundlagen des Schminkens. Eine Anleitung, in der ich Einzelheiten kurz nachschlagen kann, aber auch Dinge über Make-Up lerne, von denen ich noch gar nicht wusste, dass sie mich interessieren könnten. Als ich im Bloggerportal Make-Up von Xelly Cabau van Kasbergen entdeckte, hatte ich sofort den Verdacht, dass ich genau diese Anleitung endlich gefunden haben könnte.

  • Die nerven, die Briten! von Paul Hawkins
    Buchrezension,  Literatur

    Paul Hawkins: Die Nerven, die Briten!

    Sein Ärger über den Brexit ist ganz klar Hawkins Motivator für dieses Buch (das schreibt er selbst im Vorwort) und dementsprechend schonungslos führt er seine Landsleute vor. Es braucht nicht viel, um eine Ausführung der skurrilsten Eigenschaften der Briten in ein Gag-Feuerwerk zu verwandeln. Hawkins findet zudem stets die richtigen Worte, um aus einer humorvollen Anekdote ihr komplettes Potenzial herauszuholen. Dabei treibt er seine Ausführungen teilweise derart auf die Spitze, dass man sich stellenweise fragt, ob man in Zukunft nicht lieber einen riesen Bogen um die britischen Inseln und ihre merkwürdigen Einwohner machen sollte.

  • Mein Buch von Katja Scholz
    Buchrezension,  Literatur

    Katja Scholtz: Mein Buch [DIY-Buch]

    Mein Buch ist keine Anleitung, wie man der nächste Bestsellerautor wird. Es ist ein Buch zum selber Ausfüllen mit kleinen Aufgaben, die einen zum kreativen Schreiben anregen sollen. Die Aufgaben sind völlig unterschiedlich und darin liegt die klare Stärke dieses Buches. Egal ob inspirierend, witzig, herausfordernd oder auch völlig absurd - auf jeder Seite wartet eine neue Überraschung. Mal ist die harmlose Aufgabe, die Gerüche und Farben während eines Herbstspaziergangs zu beschreiben, dann soll man einem Außerirdischen erklären, was Liebe ist oder eine Kontaktanzeige ohne Adjektive schreiben. Auch vor verschiedenen Textsorten machen die Aufgaben nicht halt.

  • Was andere Menschen Liebe nennen
    Buchrezension,  Literatur

    Andrea Cremer und David Levithan: Was andere Menschen Liebe nennen

    Bei diesem Roman hat mich zuerst der Titel angesprochen. In Kombination mit dem Coverbild erwartete ich eine leichte Liebesgeschichte zweier Jugendlicher in New York. Der Klappentext bekräftigte diese Vermutung und versprach gleichzeitig Spannung hinsichtlich der Frage, was es mit Stephans Unsichtbarkeit auf sich hat und wie Elizabeth ihm vielleicht helfen kann. Der Roman hält, was er verspricht: Die Liebesgeschichte zwischen Stephan und Elizabeth nimmt den größten Raum ein und kommt ganz ohne unnötige Dreiecksgeschichten, Missverständnisse und mitmischende Ex-Partner aus.

  • Smoke von Dan Vyleta
    Buchrezension,  Literatur

    Dan Vyleta: Smoke

    Beim Durchstöbern des Bloggerportals hat mich vor allem erstmal das Cover von Smoke angesprochen. Alles, das so deutlich mit London verbunden ist, erweckt meine Neugierde und dazu kamen noch die Farben, die Big Ben etwas Mystisches verleihen. Die Zusammenfassung klang neu und originell. Nicht ganz Fantasy, aber mit dem Rauch ein eindeutig mystisches Element, das das Potenzial zu einer starken Metapher hat. Die ersten Kapitel habe ich schnell in mich aufgesogen. Dan Vyleta hat einen sehr plastischen und lebendigen Schreibstil, den ich auf Anhieb mochte. Die Kapitel wechseln zwischen Er-Perspektive und Ich-Perspektive verschiedenster Charaktere. Auch Randfiguren, die mir als Leser sonst niemals im Gedächtnis geblieben wären, kommen so zu Wort…