Dies&Das

Mörderische Dinnerparty

Mörderische Dinnerparties sind eine ganz besondere Art von Gesellschaftsspielen. Jeder der Mitspieler schlüpft in eine Rolle (mit Verkleidung bitte!) und dann geht es darum, angeleitet von einer CD, Rollenbüchern und Hinweisen, einen Mord aufzuklären. Der Witz dabei: Jeder ist verdächtig und auch der Mörder weiß bis zuletzt nicht, dass er die Tat begangen hat.

Ich habe mit meinen Freunden bereits zwei mörderische Dinnerparties durchgespielt: Vor ein paar Jahren Mord in Shanghai und vor kurzen Der Fluch der grünen Dame. Beide Male haben sehr viel Spaß gemacht! Bereits bei der Begrüßung sorgten die Verkleidungen immer für viel Lob und Gelächter. Die Spiele selbst sind einfach großartig! Es gibt kaum eine Rolle, die nicht irgendwie exzentrisch ist, und das auszureitzen und gerne in der Darstellung etwas zu übertreiben, ist ein riesen Spaß. Dass man dabei Grübeln kann, wer der anderen wohl der Mörder ist (oder ob etwa der eigene Rollencharakter der Täter ist), ist ein zusätzlicher Bonus für alle Detektivfreunde.
Die Spiele sind um ein Mehrgängemenü herum konzipiert (das Spiel enthält einen Menüvorschlag, der darf aber auch ignoriert werden). Dank der tollen Gastgeberin, die wir beide Male hatten, sorgte also auch super leckeres Essen zusätzlich für gute Stimmung.

Der Fluch der grünen Dame

Cornwall 1953: Castle Darkmore ist ein perfekter Platz, um einen Gruselfilm zu drehen. In dem alten Gemäuer gibt es jede Menge rostige Ritterrüstungen, quietschende Türen – und vor allem ein echtes Gespenst. Im 16. Jahrhundert ist hier die hässliche Lady Darkmore zu Tode gestürzt, hinterhältig dahingemeuchelt von ihrem Ehemann, der sie aus dem Weg geräumt hat, um seine hübsche junge Geliebte heiraten zu können. Tödlich verwundet verfluchte sie das Haus und drohte allen Ehebrechern in seinen Mauern den Tod. An einem eisigen Wintermorgen liegt der Regisseur und Drehbuchautor, Oscar Wilder, tot im seinen Bett. In seinem Zimmer finden sich auch deutlich Indizien dafür, dass er die Nacht mit einer Frau verbracht hat – die nicht seine Ehefrau war. Pikanterweise ist die Tür zu seinem Schlafzimmer jedoch von Innen verschlossen. Und auf dem Brokatkleid der Lady, das im Schlossturm ausgestellt ist, finden sich Blutspuren… Hat das eifersüchtige Gespenst den despotischen Regisseur erdolcht? Oder war es doch ein Mörder aus Fleisch und Blut?

Meine Rolle war übrigens die der Schlossbesitzerin: Lady Winnifred Darkmore.


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Quelle Bild und Inhaltsangabe von Der Fluch der grünen Dame: mörderische-dinnerparty.de

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