Film,  Filmrezension,  Literaturverfilmung

Les Misérables

Frankreich, 19. Jahrhundert: Jean Valjean, ein ehemaliger Galeerensträfling, nimmt eine neue Identität an und bringt es bald zu viel Geld. Er verspricht der Arbeiterin Fantine, sich ihrer Tochter Cosette anzunehmen und nimmt das kleine Mädchen bei sich auf. Aber
seine Vergangenheit holt ihn immer wieder ein – in Gestalt des Polizeibeamten Javert, der die Jagd auf Valjean niemals aufgibt.

(Les Misérables wurde im Laufe der Jahre sehr oft verfilmt. Meine Rezension bezieht sich auf die Musicalverfilmung von 2012)

Meine Gedanken

Der Roman von Victor Hugo hatte mich tief berührt und mit dem Wunsch zurückgelassen, einmal die Musicaladaption zu sehen. Solange ich darauf spare, nach London zu reisen und Les Mis in der West End Produktion zu sehen, musste eben die Filmversion her. Und was soll ich sagen?
Les Misérables ist in meinen Augen ein Meisterwerk! Die Handlung des Romans ist zwar auf sicher die Hälfte heruntergekürzt worden, aber geschadet hat das nicht wirklich. Kleinere Mankos, die dadurch eventuell entstanden sind, werden durch imposante Bilder und grandiose Musik locker aufgewogen. Ich muss zugeben, ich hätte nicht gedacht, dass die Darsteller, die man hauptsächlich eben als ‘normale’ Schauspieler kennt, so gut singen können! Vor allem Russel Crowe als Javert hat mich ganz besonders beeindruckt.
Die Musik muss man allerdings wirklich lieben, denn es werden kaum drei Sätze am Stück gesprochen. Die Lieder wurden nicht ins Deutsche übersetzt, wer kein Englisch versteht muss also flink sein im Lesen der Untertitel, um die Handlung überhaupt zu verstehen.

 

Meine Empfehlung

Am Besten den Film gleich auf Englisch anschauen (und notfalls Untertitel einschalten), denn die wenigen eingeworfenen Sätze auf Deutsch verwirren mehr, als dass sie irgendjemandem helfen.

TITEL Les Misérables
REGIE Tom Hooper
DREHBUCH William Nicholson, Herbert Kretzmer
LAUFZEIT 151 min
JAHR 2012
MUSICALVORLAGE Alan Boubul, Claude-Michel Schönberg
BUCHVORLAGE Les Misérables von Victor Hugo

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