Film,  Filmrezension

Hin und weg

Radtouren sind fester Bestandteil der Freundschaft zwischen Hannes und Kiki, Michael, Finn, Mareike und Dominik. Jedes Jahr ein anderes Ziel. Dieses Mal soll es auf Wunsch von Hannes und Kiki nach Ostende in Belgien gehen. Erst im Laufe der Reise erfahren die Freunde des Paares, dass es für Hannes die letzte Reise sein wird. Er hat ALS und plant in Belgien Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen um das Endstadium der Nervenkrankheit nicht ertragen zu müssen. Eine Belastungsprobe für die Freunde, aber auch eine Möglichkeit, die letzte Zeit noch intensiv zu nutzen.

Meine Gedanken

Ein sehr bewegender Film! Ein Film über Zusammenhalt, Krankheit, Beziehungen, Sterbehilfe aber vor allem über Freundschaft, der dabei nie in Klischees abdriftet, sondern ehrlich und authentisch bleibt. Beim Schauen dieses Films fahren die Gefühle Achterbahn und das im besten Sinne: Im Kinosaal wurde viel geschmunzelt und noch mehr lauthals gelacht, es wurde schwer geschluckt und einige Tränen vergossen. Am Ende geht man mit einem traurigen aber gutem Gefühl nach Hause und das schaffen nur die allerwenigsten Filme.

Meine Empfehlung

Ich kann diesen Film wirklich jedem nur ans Herz legen!

 

TITEL Hin und weg
REGIE Christian Zübert
DREHBUCH Ariane Schröder
LAUFZEIT 91 min
JAHR 2014

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