Freitags-Favoriten,  Literatur

Freitags-Favoriten | Fantasyliteratur

Als ich begonnen habe, meine Favoritenlisten zu verschiedenen Literaturgenres zu erstellen, ist mir Fantasy am einfachsten gefallen. Deshalb möchte ich meine ersten Freitags-Favoriten zum Thema Literatur damit beginnen.
Diese Liste hat sich als erste wirklich komplett angefühlt. Eine Zeit lang habe ich fast nur Fantasy gelesen, bis es zu viel war und ich endgültig genug davon hatte. Daher kann ich davon ausgehen, dass mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit kein weiterer Titel es jemals auf diese Liste schafft. Doch auch wenn ich mich im Allgemeinen vom Genre Fantasy angewandt habe, sind die Bücher und Romane auf dieser Liste noch immer Lieblinge, die ich gerne aus dem Regal nehme und immer wieder lese.

 

Harry Potter von J. K. Rowling

Die Harry Potter-Reihe hat mich durch meine gesamte Jugend begleitet und nie mehr los gelassen. Diese Geschichte, ihre Charaktere und insbesondere Hogwarts haben einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen an den kein anderes Buch je heran kommen wird.
Mehr will ich an dieser Stelle überhaupt nicht sagen. DieVeröffentlichung von Das verwunschene Kind hat mich dazu gebracht, intensiv über meine Liebe zu dieser Buchreihe nachzudenken und ich habe bereits einen Post geplant, der sich ganz diesem Thema widmen wird.

 

Die Edelsteintrilogie: Rubinrot, Saphirblau, Smaragdgrün von Kerstin Gier

Die Geschichte rund um die Zeitreisenden Gwendolyn und Gideon habe ich sogar erst einige Zeit nach meiner Fantasy-Phase kennengelernt. Zu dem Zeitpunkt waren bereits alle drei Bücher veröffentlicht, was sich als wahrer Glücksfall herausstellte. Selten habe ich eine Reihe gelesen, die sich so sehr anfühlte als hätte man sie an einem Stück geschrieben und dann eben in mehrere Bücher aufgeteilt weil paar Tausend Seiten auf einmal schon sehr unhandlich wäre. Die Romane sind ganz klar Jugendbücher und in keiner Weise anspruchsvoll, aber sie bestechen durch ihren Humor. Trotz mehrerer hundert Seiten lese ich eins dieser Bücher auch zum wiederholten Mal kurz an einem Abend durch.  Auch wenn die Spannung mal nachlässt, sorgen unglaublich witzige Sprüche und Situationskomik dafür, dass einem nie langweilig wird.

 

Beastly von Alex Flinn

Die Schöne und das Biest war schon immer mein absolutes Lieblingsmärchen. Alex Flinn hat es geschafft, diese alt bekannte Geschichte ins heutige New York zu übertragen und damit zu überzeugen. Besonders daran gefallen hat mir, dass die Geschichte aus Sicht von Kyle, dem Biest erzählt wird. Der Leser lernt Kyle als arroganten High School Schönling kennen und verfolgt die Ereignisse, die zur Verwandlung führen. Doch dann erst beginnt der interessante Teil, Kyles Verzweiflung darüber, ein Biest zu sein, seine Einsamkeit und schließlich der lange Weg der Veränderung.

 

Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare

Diese Reihe hat mich auch lange begleitet. Vermutlich vor allem, weil es so lange gedauert hat, bis alle sechs Bände erschienen sind. Am Ende war ich etwas enttäuscht von der Reihe, Grund für meine Enttäuschung waren jedoch nur die völlig unnötigen letzten drei Bände. Die ersten drei Bände City of Bones, City of Ashes und City of Glass lese ich immer wieder gerne. Meine Begeisterung und Enttäuschung über diese Reihe habe ich gleichermaßen bereits in einer Buchbesprechung zum Ausdruck gebracht.

 

Eragon von Christopher Paolini

Wie mir gerade auffällt ist die Eragon-Reihe die einzige auf meiner Liste, die man unter klassischem Fantasy à la Tolkien einordnen könnte. Dabei hatte ich viel in die Richtung gelesen, vielleicht sogar zu viel. Irgendwann wirkte alles ähnlich und verschwamm in meiner Erinnerung zu einer großen trüben Suppe. Eragon war glaube ich die erste Reihe, die ich in dieser Richtung gelesen habe und war somit prädestiniert, einen besonderen Platz einzunehmen. Die Geschichte um den Drachenreiter Eragon und seine Drachendame Saphira habe ich immer wieder gerne gelesen. Der junge Held, der erst lernen muss, sich in seiner Aufgabe zurechtzufinden, starke Frauenfiguren wie Arya und Nasuada und natürlich Saphira sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Ich würde die Reihe nicht gerade als literarisches Meisterwerk betrachten, dafür gibt es zu viele Widersprüche in der Handlung. Auch das Zusammenführen der Handlungsstränge am Ende wirkt etwas unbeholfen. Dennoch ist es eine Reihe an die ich mich sehr gerne erinnere und eigentlich bald mal wieder lesen könnte.


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