• Buchrezension,  Literatur,  Sachbuch

    Scarlett Curtis (Hg.): THE FUTURE IS FEMALE!

    Die stärkste Vielfalt beweist The future is female in seinen Beitragsarten: Es gibt Erfahrungsberichte, Anekdoten, poetische Texte, Listen, informative Texte, fiktionale Texte, Essays. Ich hatte beim Lesen wirklich das Gefühl, dass jede Autorin sich auf ihre Art einbringen konnte, ohne ihre Gedanken in eine vorgegebene Form bringen zu müssen. Beim Lesen haben mir die Abwechslung und die kurzen Kapitel geholfen, bis zum Ende nicht die Lust an dieser Lektüre zu verlieren. Ähnlich vielfältig wie die Form ist auch der Inhalt. Nicht nur durch die unterschiedlichen Ansatzpunkte der Beitragsformen, sondern auch durch die unterschiedlichen Lebensumstände der Frauen ergeben sich ganz verschiedene Themen.

  • Make-Up von Xelly
    Buchrezension,  Literatur,  Sachbuch

    Xelly Cabau Van Kasbergen: Make-Up

    Was ich gesucht habe, war eine Anleitung für die absoluten Grundlagen des Schminkens. Eine Anleitung, in der ich Einzelheiten kurz nachschlagen kann, aber auch Dinge über Make-Up lerne, von denen ich noch gar nicht wusste, dass sie mich interessieren könnten. Als ich im Bloggerportal Make-Up von Xelly Cabau van Kasbergen entdeckte, hatte ich sofort den Verdacht, dass ich genau diese Anleitung endlich gefunden haben könnte.

  • Die nerven, die Briten! von Paul Hawkins
    Buchrezension,  Literatur,  Sachbuch

    Paul Hawkins: Die Nerven, die Briten!

    Sein Ärger über den Brexit ist ganz klar Hawkins Motivator für dieses Buch (das schreibt er selbst im Vorwort) und dementsprechend schonungslos führt er seine Landsleute vor. Es braucht nicht viel, um eine Ausführung der skurrilsten Eigenschaften der Briten in ein Gag-Feuerwerk zu verwandeln. Hawkins findet zudem stets die richtigen Worte, um aus einer humorvollen Anekdote ihr komplettes Potenzial herauszuholen. Dabei treibt er seine Ausführungen teilweise derart auf die Spitze, dass man sich stellenweise fragt, ob man in Zukunft nicht lieber einen riesen Bogen um die britischen Inseln und ihre merkwürdigen Einwohner machen sollte.

  • Buchrezension,  Literatur,  Sachbuch

    James Bowen: Bob, der Streuner

    Die erste Autobiographie von James Bowen stand schon lange auf meiner Leseliste. Aber erst der Trailer zum Kinofilm hat mir dieses besondere Buch wieder ins Gedächtnis gerufen. Die Handlung folgt im Groben den ersten drei Jahren, die James mit Bob verbringt. Vereinzelt gibt es Rückblicke auf James früheres Leben, vor allem auf die Geschehnisse, die dazu führten, dass er auf der Straße lebte. Das besondere an Bowens Schreib- und Erzählstil ist, das sie dieses Buch so authentisch werden lassen. Obwohl ich es auf deutsch gelesen habe, hatte ich das Gefühl, dass Bowen mir ganz persönlich seine Geschichte erzählt.