• Spider von Andy Mulligan
    Belletristik,  Buchrezension,  Literatur

    Sollte Kinderliteratur Werte vermitteln? Review zu Spider von Andy Mulligan

    Witziger Weise musste ich erst vor kurzem für ein Seminar eine kurze schriftliche Antwort abliefern zu der Frage, ob Kinderliteratur Werte vermitteln sollte. Wie so häufig im Studium habe ich mir meine Gedanken gemacht zu dem Thema und sie ausformuliert. Doch danach habe ich nicht weiter darüber nachgedacht. Bis ich angefangen habe, Spider zu lesen.

  • Bücher zur Weihnachtszeit
    Belletristik,  Buchrezension,  Literatur

    3 gefühlvolle Lesetipps für die Weihnachtszeit

    Pünktlich zum ersten Advent hat sich bei mir letztes Wochenende die Weihnachtsstimmung eingestellt. Natürlich gehört zu einer besinnlich-schönen Weihnachtszeit die richtige Lektüre. Möglichst etwas fürs Herz, ausnahmsweise auch mal hoffnungslos kitschig und auf jeden Fall mit einer riesen Portion Weihnachtsmagie. Also bin ich mein Bücherregal abgegangen und habe alle Bücher herausgelegt, die etwas mit Weihnachten zu tun haben. Dabei bin ich auf alte Lieblinge als auch auf noch ungelesene Bücher gestoßen.

  • Belletristik,  Buchrezension,  Literatur

    Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Apokryphen

    Man kann über deutschen Humor sagen, was man will, er kommt selten gut weg. Zum Glück haben wir so ein paar Ausnahmen und Marc-Uwe Kling ist eine davon. Was er so schreibt ist richtig witzig. [...] Mich haben die Känguru-Apokryphen eine Zeit lang jeden Tag in der S-Bahn begleitet. Man muss sich dabei natürlich der Gefahr bewusst sein, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass man immer wieder laut auflacht und damit die Aufmerksam der anderen Fahrgäste auf sich zieht. Aber dafür hatte ich dank der witzigen Geschichten sogar Montagmorgen gute Laune, als ich beim Arbeiten ankam.

  • Dear Martin von Nic Stone
    Belletristik,  Buchrezension,  Literatur

    Nic Stone: Dear Martin

    In der Vergangenheit ist es schon mal vorgekommen, dass ich während des Lesens wütend wurde. Allerdings dann meistens, weil sich der Roman als unterirdisch schlecht entpuppte oder sich die Handlung in eine Richtung entwickelte, wo ich sie nicht haben wollte. Mit Dear Martin war das anders. Zum ersten Mal empfand ich eine rasende, hilflose Wut. Denn obwohl es sich hier um eine fiktive Geschichte handelt, bestand für mich während des Lesens kein Zweifel, dass diese Dinge in der Realität so passieren. Der Rassismus gegen Schwarze Menschen in den USA ist kein neues Thema. Aber er ist auch längst kein überholtes Thema.

  • Vox von Christina Dalcher
    Belletristik,  Buchrezension,  Literatur

    Christina Dalcher: Vox

    In der Buchbloggerszene war Vox schon vor Erscheinen gefühlt in aller Munde. Kein Wunder. Denn während die Forderungen nach Gleichberechtigung immer lauter werden, trifft Christina Dalcher mit ihrem Roman genau den Nerv der Zeit. Vox führt uns auf brillante Weise vor, wie eine Welt aussehen könnte, in der Frauen unterdrückt und alle, die nicht dem geforderten Familienbild entsprechen, weggesperrt werden. Trotzdem konnte mich der Roman leider nicht auf ganzer Länge überzeugen.

  • Ich und die Menschen von Matt Haig
    Belletristik,  Buchrezension,  Literatur

    Matt Haig: Ich und die Menschen

    Der Klappentext kann durchaus den Eindruck erwecken, dass es sich bei Ich und die Menschen um einen Science-Fiction-Roman handelt, der von der Interaktion einer außerirdischen Spezies mit der Menschheit erzählt. In gewisser Weise trifft das zu. Der namlose Ich-Erzähler ist ein Alien, der auf der Erde eine Mission zu erfüllen hat. Darum dreht sich die Handlung. Dennoch wird die große Alien vs. Mensch Frage im besten Fall nur angeschnitten. Der Fokus liegt im Roman ganz klar darauf, was auf der persönlichen Ebene passiert. Da sich der Ich-Erzähler für Andrew ausgibt, besteht seine größte Herausforderung darin, seine Rolle möglichst glaubhaft denen gegenüber auszufüllen, die Andrew am nächsten stehen.