Plauderecke

3 Dinge, die ich bei meinem Blogumzug gelernt habe

Meinen ersten Blogbeitrag schrieb ich im Dezember 2013. Kaum zu glauben, dass das bald fünf Jahre her ist! Meistens fühle ich mich immer noch wie ein völliger Neuling. Damals startete ich auf Tumblr, weil das die einzige Plattform war, von der ich schon mal gehört hatte. Zwar war mein Blog nie ein typischer Tumblr Blog: Ich habe immer nur eigene Inhalte geliefert und mich nicht an Fandom-Diskussionen beteiligt. Aber wenn ich heute zurück schaue waren meine Beiträge völlig nichtssagend.

Irgendwann brauchte ich einen Neuanfang. Ich wechselte im Sommer 2016 zu WordPress.com, löschte beinahe die Hälfte der alten Beiträge und arbeitete nach und nach daran, meinen Bloggerstil zu verbessern. Das Design wurde ansprechender, die Rezensionen wurden ausführlicher und ich versuchte, eine klarere Linie zu schaffen. So habe ich dann erstmal vor mich hin geblockt und hätte vermutlich nichts geändert. Klar habe ich immer wieder gehört, dass es besser wäre, selbst zu hosten. Aber ich war schlichtweg zu faul (und zu geizig, immerhin bin ich aus dem Schwabenland), den Schritt zu wagen. Doch dann kam die DSGVO und ich hatte keine Ahnung, wie ich den Anforderungen mit der kostenlosen WordPressversion gerecht werden soll. Dazu kamen dann noch all die anderen Kleinigkeiten, die ich nicht beeinflussen konnte und mein Entschluss stand fest: Ich hoste in Zukunft selbst.

Da ich wegen eines Praktikums im Juni und Juli dieses Semester keine Seminare an der Uni belegen kann, nutzte ich die Zeit im April und Mai für meinen Blogumzug. Dabei habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich gerne mit euch teilen möchte.

 

1. Selbst zu hosten ist weniger gruselig als man denkt

Ohne den zusätzlichen Druck der drohenden DSGVO hätte ich den Schritt zum Selbsthosting wohl kaum gewagt. Hinterher habe ich mich gefragt, warum. Zugegeben, es ist extrem hilfreich, dass ein Freund von mir in der Internetbranche tätig ist und mich bei der Wahl eines Hostinganbieters und technischen Details unterstützt hat. Aber ich bin überzeugt, dass jeder einen selbstgehosteten Blog einrichten kann, der mit dem durchschnittlichen Technikverständnis eines Millennials ausgestattet ist und zumindest die grundlegende Funktionsweise von HTML beziehungsweise CSS versteht. Eigenschaften, die allgemein nicht unerheblich für das Bloggen sind.

Die Wahl eines Hostinganbieters und des richtigen Hostingpakets habe ich lange vor mir her geschoben. Ich wollte nichts falsch machen und irgendwann wechseln müssen. Für jeden, der noch vor dieser Entscheidung steht, möchte ich eine Sache betonen: Ein WordPressblog belegt kaum Speicherplatz, kein Blog braucht unendlich viele Subdomains und im Zweifelsfall reicht eine E-Mailadresse aus. Anbieter betonen gerne, dass ihr kleinstes Paket nur für absolute Einsteiger sei, die sich mal ausprobieren wollen. Bloggern werden größere und teurere Pakete ans Herz gelegt. Dabei reicht das kleinste Paket meistens völlig aus. Mich kostet mein Blog jetzt um die 14 € im Jahr. Von meinen 10 GB Speicherplatz belegt der Inhalt, der sich über die letzten fünf Jahre so angesammelt hat, gerade mal 20%. Und da zählen noch sämtliche Plugins, das Theme und WordPress mit rein. Das heißt, ich kann noch mindestens 20 Jahre so weiter bloggen, bis mein Speicherplatz voll ist.

 

2. Je später ein Umzug, desto zeit- und nervenaufreibender

Ich würde nach wie vor jedem Bloggerneuling erstmal eine kostenlose Plattform empfehlen. Man sollte erstmal ausprobieren, wie einem das Bloggen liegt, bevor man den Schritt selbst zu hosten wagt. Aber man sollte definitiv nicht so lange warten wie ich! In fünf Jahren sammelt sich einiges an und obwohl ich mit weniger als 200 Beiträgen verhältnismäßig noch gut wegkomme, dauert es letztlich doch ewig, das Design und die Verlinkungen in jedem einzelnen Beitrag anzupassen. In den letzten Wochen habe ich den Großteil meiner Freizeit damit verbracht, Beiträge zu überarbeiten: Informationen zu Büchern und Filmen habe ich völlig anders aufbereitet, neue Fotos für Beitragsbilder gemacht und die Texte dem neuen Design gemäß umstrukturiert. Trotzdem kann ich zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht garantieren, dass bei Beiträgen, die vor 2017 erschienen, alles passt. Aber das #litnetzwerk steht an und ich möchte die Gelegenheit natürlich nutzen, meinen neuen Blogauftritt zu präsentieren. Ich hoffe ihr verzeiht mir, wenn ältere Beiträge nicht ganz so schön aussehen oder ihr plötzlich auf meinem alten Blog landet.

 

3. Ein Umzug muss keinen völligen Neuanfang bedeuten

Bevor ich mich überhaupt den Anpassungen widmen konnte, hat mich die Frage nach der Blogdomain einiges an Nerven gekostet. Bisher habe ich als sweetlybutton gebloggt – ein Wortspiel mit meinem Nachnamen Knopf, das mir schon länger auf die Nerven ging. So stand mein Blog schon seit einiger Zeit unter dem Titel Sabrinas Welt. Kurz habe ich überlegt, einen völlig neuen Namen zu wählen, habe mich dann aber doch für einen gewissen Wiedererkennungswert entschieden. Sabrinas Welt war natürlich als de-Domain in sämtlichen Variationen vergeben und so wurde schließlich SabrinasBlogWelt daraus.

Warum ein so offener Name?

Bei meinen Überlegungen zu einem neuen Namen waren viele Überlegungen dabei, die sich nur auf Literatur bezogen. In Beitragszahlen gemessen liegt hier der Schwerpunkt meines Blogs. Ein Schwerpunkt, den ich in den letzten Monaten immer mehr betont habe. Aber neben Literatur deckt mein Blog eben auch die Bereiche Film und etwas Handarbeit und Reisen ab. Damit wirkt er vielleicht erstmal wie ein kleiner Gemischtwarenladen. Aber darin spiegelt sich die Entstehungsgeschichte meines Blogs wieder und viel wichtiger noch: auch ich selbst. Und so habe ich mich letztlich entschieden, das Konzept beizubehalten. Blogs, die sich auf Bücher und am besten noch auf festgelegte Genres beschränken, scheinen erfolgreicher zu sein. Sie sprechen eine bestimmte Zielgruppe an und das ist wichtig. Mir ist klar, dass meinem Blog das fehlt. Aber ich möchte über alles bloggen können, auf das ich gerade Lust habe. In dieser Freiheit liegt für mich der Spaß am Bloggen.

Der Neuanfang liegt nur im Detail

Dadurch, dass ich mein Konzept beibehalte, fällt Außenstehenden vermutlich nicht auf, dass sich außer der Domain noch mehr geändert hat. Allerdings sind einige Beiträge, in denen ich keinen Mehrwert mehr erkannte, verschwunden. Vor allem der Handarbeitsbereich ist extrem zusammengeschrumpft. Jetzt findet ihr dort nur noch Verweise auf Anleitungen, zu denen ich eigene Ergänzungen eingebracht habe. Eine ähnlich rigorose Entscheidung bei den Buch- und Filmrezensionen fiel mir allerdings schwer. Hier habe ich deutlich stärker das Gefühl, dass sie meine Bloganfänge wiederspiegeln und darin ihre Daseinsberechtigung haben. Sie dürfen also bleiben, genau so nichtssagend, wie sie teilweise leider sind. Allerdings folgt bald noch eine Umstrukturierung der Rezensionsübersichten, damit diese alten Beiträge etwas ausgegliedert werden.

 

Ich hoffe, ihr bleibt mir treu

Mit meinem Umzug könnt ihr mir leider nicht mehr über den WordPressReader folgen. Sobald es eine Möglichkeit gibt, diese Funktion ohne Jetpack einzubinden, werde ich mich darum kümmern. Aber bis dahin ist Bloglovin die beste Möglichkeit, über neue Beiträge von mir informiert zu werden!
Follow my blog with Bloglovin

Nachtrag: Inzwischen habe ich gelernt, dass ihr mir doch über den WordPressReader folgen könnt. Ihr müsst einfach nur den Feed zu meinem neuen Blog aufrufen und dort auf Folgen klicken.

32 Kommentare

  • Vera

    Hallo Sabrina,

    ich bin auch durch das #litnetzwerk auf deinen Blog aufmerksam geworden, das ist echt eine super Gelegenheit neue interessante Blogs zu entdecken. Meinen Blog hoste ich seit diesem Jahr auch selber und stimme dir zu, es ist nicht einmal halb so gruselig wie man denkt (und das obwohl ich kein Millennial bin 🙂 Die „Folgen-Funktion“ von WordPress habe ich gleich mal genutzt um deinen Blog nicht wieder aus den Augen zu verlieren.

    Liebe Grüße ins Schwabenland,
    Vera

    • Sabrina

      Hallo Vera,

      vielen Dank für deine lieben Worte. Zum Glück muss man nicht tatsächlich so geboren/aufgewachsen sein, um das „durchschnittliche Technikverständnis eines Millennials“ zu haben 😉
      Freut mich sehr, dass ich dich als Leserin gewinnen konnte!

      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Stopfi

    Liebe Sabrina!
    Du hast einen so schönen Blog hier. Also echt *-*
    Ich muss ganz ehrlich sagen, vor ca. 1-1,5 Jahren habe ich mit dem Gedanken gespielt, selbst zu hosten. Aber ich hatte immer zu großen Respekt davor und wenn ich ehrlich sein soll: mich reizt es nicht mehr. Vor allem, weil das Bloggen mir zwar immer noch Spaß macht, im Jahr 2018 allerdings eher zur Nebensache geworden ist. Und dafür ist mir ein Umzug dann doch zu aufwenidig.
    LG. Emily xx

    • Sabrina

      Hallo Emily,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar.
      Für mich war Bloggen immer nur eine Nebensache, ich veröffentliche z.B. auch nur ganz unregelmäßig Beiträge. Der Umzug, das Einrichten und Anpassen ist tatsächlich sehr aufwendig und ich war so froh, mich zwei Monate lang dem widmen zu können. Ich kann gut verstehen, dass es dich nicht reizt, für ein Hobby diese Menge an Zeit auszuwenden. Mir ging es mit dem Beitrag vor allem darum, die Angst vor dem Technik- und Kostenaspekt zu nehmen.

      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Giv.

    Hallo Sabrina,

    dein Design ist großartig und glaube, du hättest den Schritt viel früher wagen sollen – aber: besser spät als nie! Ich habe von anfang an selbst gehostet, habe also keinerlei sonstigen Erfahrungen, finde es aber sehr spannend zu lesen, wie du das ganze empfunden hast. Vielen Dank, ich werde hier jetzt sicher öfter mal vorbei schauen.

    Liebe Grüße,
    Giv.

    • Sabrina

      Hallo Giv,

      inzwischen glaube ich auch, ich hätte den Schritt früher wagen sollen. Von Anfang an selbst zu hosten finde ich aber immer noch mutig.
      Freut mich, dass ich dich als Leserin gewinnen konnte.

      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Janika

    Liebe Sabrina,
    ein interessanter Beitrag, dem ich so nur zustimmen kann.
    Ich bin im Februar auch mit meinem Blog umgezogen und kann deine Aussagen nur bestätigen. Das Selber Hosten bietet einfach so viele Möglichkeiten und auch wenn es mit Arbeit und Zeit verbunden ist, lohnt es sich doch. Ich habe das Gefühl, dass es nun wirklich mein Blog ist. Ich liebe ihn, mir gefällt er von vorne bis hinten und ich bin frei in der Gestaltung, sollten mir manche Dinge mal nicht mehr so gut gefallen.
    Liebe Grüße,
    Janika

    • Sabrina

      Hallo Janika,

      da hast du absolut Recht! Ich hätte vorher gar nicht damit gerechnet, dass es so ein anderes Gefühl ist. Aber die Plugins bieten so viele Möglichkeiten, endlich kann ich mit CSS arbeiten und die nervige Werbung ist weg. Wie du sagst, fühlt es sich jetzt viel mehr wie mein Blog an.

      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Angelique

    Liebe Sabrina,
    dem #litnetzwerk sei Dank, bin ich hier gelandet und dein Blog ist wirklich sehr schön (dein Header gefällt mir total gut!). Auch gefällt mir deine Art zu schreiben sehr, es ist wahnsinnig angenehm, deine Texte zu lesen. Es ist interessant zu lesen, wie dein Blog sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Ich kann das mit dem Blogumzug total nachvollziehen. Ich bin zwar erst ein Jahr dabei, habe bei Blogger.com angefangen und bin aufgrund der DSGVO nun umgezogen und hoste selbst. Ich hatte am Anfang auch große Angst, dem nicht gewachsen zu sein, bin aber im nachhinein auch super glücklich über diesen Schritt. Ich bin gestern erst fertig geworden, weshalb ich noch .. alle Beiträge anpassen und bearbeiten muss. Auch wenn es bisher nur um die 70 sind, bedeutet das natürlich trotzdem viel Arbeit. Aber ich freue mich auch darauf, endlich alles einheitlich gestalten zu können und die Anfänge meiner Bloggerzeit zu überarbeiten.

    Liebe Grüße,
    Angie

    • Sabrina

      Hallo Angie,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar!

      Es ist schon krass, wie viele Beiträge da so zusammenkommen und sich der eigene Stil verändert, oder? Wenn du sogar schon nach einem Jahr 70 Beiträge hattest und das Gefühl, deine Anfänge überarbeiten zu müssen. Aber das ist ja eigenlich auch mit das Schönste am Bloggen, dass sich der Blog mit verändert und man an keinen Regeln festhalten muss.

      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Ascari

    Hey 🙂

    Ich fand es bei mir beim Siedeln eigentlich auch gut, so ein bisschen die alten Beiträge durchzugehen. Einiges davon ist nämlich nicht mit umgezogen, sondern im Papierkorb gelandet. Gerade im Nachhinein relativiert sich doch vieles, alte Beiträge zu Aktionen, Ankündigungen oder TAGs beispielsweise …

    Liebe Grüße
    Ascari

    #litnetzwerk

    • Sabrina

      Hallo Ascari,

      da hast du absolut Recht! Man muss einfach für sich selber ein Gefühl dafür entwickeln, was inzwischen nur noch Datenmüll ist und was dann doch irgendwie die eigene Bloggeschichte präsentiert.

      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Julia

    Hallo Sabrina,

    dein Blog gefällt mir richtig gut. Schönes Design und die Verbindung vom Design zu deinem Nachnamen finde ich klasse gelungen.

    Ich bin kürzlich von Blogspot zu selbstgehostetem WordPress umgezogen und kann deine Aussage, dass es gar nicht so gruselig ist wie man denkt unterschreiben. Ich habe mir vorher zig Gedanken darum gemacht, aber so schlimm war es dann nicht. Da war die DSGVO also doch zu etwas gut.

    Liebe Grüße
    Julia

    • Sabrina

      Hallo Julia,

      vielen Dank! Ich fand, da ich schon einen Nachnamen habe, der sich so schön für ein Design anbietet, dann sollte ich das auch nutzen.

      Ich habe jetzt schon so viel Rückmeldung auf diesen Post bekommen von Bloggern, die ebenfalls gute Erfahrungen gemacht haben. Hoffe wirklich, dass dieser Beitrag und ebenso deiner, der ja noch viel ausführliches ist oder ähnliche Beiträge von anderen Bloggern, Mut machen und vielen die Angst nehmen.

      Liebe Grüße
      Sabrina

      Hinweis: Julias Beitrag zu ihrem Blogumzug, den ich oben erwähne, findet ihr hier: https://www.literameer.de/dsgvo-blogumzug-blogspot-wordpress/

  • Erika

    Hallo Sabrina,

    Deine Schilderung des Blogumzugs decken sich ziemlich genau mit meinen Erfahrungen. Auch ich habe mich vor etwa einem halben Jahr entschlossen, meinen Blog selbst zu hosten. Nicht wirklich schwierig, wie Du selbst schreibst. leider habe ich durch mehrere Anpassungen zur DSGVO plötzlich alle alten Follower verloren.
    Obwohl ich mal ziemlich viele hatte, sind es jetzt gerademal 7, die mir explizit geschrieben haben. Ich weiß natürlich nicht, wie viele über feedreader folgen. Na ja, ist ja vielleicht auch nicht so wichtg.
    Deinem Blog folge ich jetzt jedenfalls über wordpress reader und freue mich noch mehr bei Dir zu entdecken. Es gefällt mir hier sehr gut.
    Liebe Grüße
    Erika

    • Sabrina

      Hallo Erika,

      freut mich, dass dir mein Blog gefällt!
      Wie das mit den Followern funktioniert ist echt so eine Sache, an die ich mich beim Selbsthosten noch gewöhnen muss. Es ist so verwirrend, weil es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt, einem Blog zu folgen. So gibt es nicht die eine eindeutige Zahl, die einem angezeigt wird. Ich habe mich nie allzusehr an Followerzahlen aufgehängt, aber interessant ist es schon. Und dann macht der WordPressReader auch noch, was er will (darüber haben wir uns ja schon über Twitter ausgetauscht). Naja, durch den Umzug habe ich jetzt auch erstmal alle verloren. Mal sehen, wie sich das in nächster Zeit so entwickelt.

      Liebe Grüße
      Sabrina

    • Sabrina

      Hallo Daggi,

      vielen Dank für den Tipp! Geht das auch bei Blogs, die nichtmal WordPress.org nutzen?

      Liebe Grüße
      Sabrina

    • Sabrina

      Hallo Elizzy,

      ich nutze WordPress.org als content management system. Das heißt, ich kann immer noch anderen Blogs über den WordPressReader folgen und du kannst wiederum mir über den WordPressReader folgen (hier: https://wordpress.com/read/feeds/82875480). Nur wer noch sweetlybutton über den Reader folgt, wird über neue Beiträge nicht mehr informiert. Das heißt, durch den Umzug habe ich die Follower leider erstmal verloren.

      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Julia

    Liebe Sabrina,

    man sieht deinem Blog tatsächlich nicht an, dass du erst umgezogen bist, aber er ist wirklich toll geworden. Ich habe auch überlegt umzuziehen, aber seit März habe ich nur Prüfungsstress und da ich mich nicht sooo gut mit der Technik auskenne, sehr große Angst sehr viele Fehler zu machen.
    Doch wenn Blogger wirklich nichts für uns bringen wird, dann werde ich wohl demnächst auch selber Hosten müssen.
    Ich wünsche dir einen sonnigen Tag!
    Alles Liebe,
    Julia

    #litnetzwerk

    • Sabrina

      Hallo Julia,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar.
      Angst braucht glaube ich niemand vorm selber Hosten zu haben. Im Web lösen selbst die Profis viel mit Try-and-Error, das hat mir persönlich schonmal Mut gemacht. Du musst dich immer fragen: Was ist das schlimmste, das bei einem Fehler passieren kann? Das wäre vermutlich Datenverlust. Und solange dein alter Blog noch existiert, kannst du die Daten jeder Zeit dort wieder holen. Sobald der Blog dann mal eingerichtet und angepasst ist, bloggt es sich fast gleich wie bei einer Plattform (ab und zu gibt’s mal ein Update und Backups wären auch nicht schlecht).
      Wer allerdings schon bei einer Bloggerplattform kaum durchgestiegen ist, dem würde ich definitiv empfehlen, sich jemanden an die Seite zu holen, der beim Umzug beraten kann.

      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Christin

    Für einen frischen Umzug, sieht es hier doch ganz ordentlich aus 😀
    Hab den Schritt von Blogspot zu WordPress vor einem Jahr gemacht und nicht bereut. Wobei ich sagte: Nicht immer das günstigste Paket nehmen. Zwei Datenbanken sind Pflicht. Wenn es zu Problemen kommt, kann die zweite Bank, der rettende Anker sein 😛 Aber letztlich muss es jeder für sich wissen. Mein Speicherplatz wird auch noch eine Weile halten und das ist auch gut so XD

    • Sabrina

      Hallo Christin,

      danke für dein Kompliment! Ein Datenbankabsturz kann natürlich immer drohen. Ich habe das Problem gelöst, indem ich regelmäßig eine Backup-Datei auf meinem Computer speichere.

      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Ricy

    Hallo Sabrina,

    ich möchte dir einfach mal sagen, dass ich deinen Blog wunderschön finde! Ich bin jetzt durch das #litnetzwerk darauf gestoßen und muss sagen ich bin echt begeistert: schön anzusehen, mit viel Liebe für’s Detail und trotzdem übersichtlich und einfach sehr individuell mit tollen Beiträgen! Ich werde dir definitiv folgen 🙂 Behalte deinen „Gemischtwarenladen“ doch bei 😉 ich mag die Zusammenstellung!

    Und ja, der Blogumzug dank DSGVO…ich kann gar nicht sagen wie viel Zeit diese Dinge in den letzten zwei Monaten gefressen haben. Dabei haben bei mir sowohl das Bloggen an sich, als auch das Lesen drunter gelitten…jetzt muss ich immer noch einige alte Beiträge überarbeiten, da beim Export/Import aus dem alten Blog kann viele Bilder verloren gegangen sind…aber sonst bin ich hoffentlich bald fertig 😀

    Und ein kleiner Tipp: jeder Blog lässt sich über den WordPressreader finden, deiner z.B. hier: https://wordpress.com/read/feeds/82875480

    Ich habe es so gemacht, dass ich diesen Link einfach in ein Textwidget in meiner Sidebar gepackt habe. Man kann dem Blog dadurch nicht direkt folgen, sondern muss eben bei WP eingeloggt sein und dann auf der Feed-Seite auf „Folgen“ klicken, außerdem kann man nichtmehr direkt darin liken und kommentieren, aber deine Follower werden über neue Beiträge in ihrem Feed-Reader informiert 🙂 das habe ich selbst auf anderen Blogs entdeckt und einfach mal ausprobiert 😉

    Liebe Grüße
    Ricy

    • Sabrina

      Hallo Ricy,

      vielen vielen Dank für das liebe Kompliment!

      Oh ja, die Bilder waren auch so eine Sache… Manche sind zwar in der Medienübersicht, aber im Beitrag trotzdem verschwunden und lauter solche Sachen. Ich hoffe, du hast es bald geschafft und alles angepasst.

      Der Tipp ist ja super! Vielen Dank dafür. Ich hatte mir schon den Kopf zerbrochen, wie meine Follower weiter den WordPress-Reader nutzen können.

      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Tina

    Hi Sabrina,

    toller Beitrag. Ich denke, er wird vielen Bloggern noch mal klar machen, dass es sich lohnen würde umzuziehen und sie sich nicht vor Angst ins Hemdchen machen müssen.

    Natürlich ist es Mist, dass die DSGVO Blogger förmlich dazu zwingt, etwas zu ändern. Dennoch bin ich überzeugt davon, dass jeder Blogger, der es wirklich möchte, auch eine Lösung findet.

    Liebe Grüße Tina

    • Sabrina

      Hallo Tina,

      freut mich, dass mein Beitrag dir gefällt. Vielen Dank, dass du ihn auch gleich bei Twitter geteilt hast!
      Ich kann Blogger gut verstehen, die sich über die DSGVO aufregen. Das habe ich zuerst auch. Sie ist auf jeden Fall eine Herausforderung, die in der Art wohl die wenigsten erwartet hätten, als sie sich fürs Bloggen entschieden haben. Aber wie du sagst, ist es letztlich kein Hexenwerk und eine Lösung wird wohl jeder finden können.

      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Buchbahnhof

    Guten Morgen Sabrina,
    mir gefällt dein Blog sehr. Vor allem der Header ist echt schön. Klar und aufgeräumt, aber denoch total individuell und mit Wiedererkennungswert. Ich kann gut nachvollziehen, warum du einen etwas offeneren Namen gewählt hast. Vor der Entscheidung stand ich auch, als ich von Yvonnes Lesewelt auf den Buchbahnhof umgezogen bin. Ich habe mich dann letzten Endes doch für den Buchbahnhof entschieden, weil ich den Namen einfach so schön fand und eigentlich auch das Design für meinen Header schon im Kopf hatte.
    Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit deinem nun selbst gehosteten Blog, du hast Recht, es ist kein Hexenwerk.
    Hab einen schönen Pfingstmontag
    LG
    Yvonne
    #litnetzwerk

    • Sabrina

      Hallo Yvonne,

      nochmal vielen Dank für dein Kompliment zu meinem Header.
      Buchbahnhof gefällt mir sehr gut als Name, vor allem mit dem Untertitel „Setz dich, nimm ein Buch und fang an zu träumen!“. Hast du die wunderschöne Lokomotive im Header eigentlich selbst gemalt?

      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Isabel

    Liebe Sabrina,
    Habe Dich gerade im Rahmen des #litnetzwerks gefunden. Finde Deinen Artikel richtig gut, mir gefällt immer darüber zu lesen, wie sich ein Blog entwickelt und verändert. Dein Aspekt mit dem Gemischtwarenladen finde ich schön, ich mag die Vielfalt der Möglichkeiten und darüber mehr über dem Menschen hinter dem Blog zu erfahren.
    Liebe Grüsse
    Isabel

    • Sabrina

      Hallo Isabel,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar und vor allem für die Ermunterung, meinen Gemischtwarenladen beizubehalten. Es tut wirklich gut, nochmal darin bestärkt zu werden.

      Liebe Grüße
      Sabrina

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