• Off Topic,  Unterwegs

    Hamburg erkunden #3: Meine 3 liebsten Fotomotive

    Ich habe schon immer gerne fotografiert, hatte aber bis vor einem guten Jahr immer nur Kompaktkameras mit wenig Funktionen. Das heißt, ich lerne noch, Blende, Belichtungszeit & Co. richtig einzustellen. Wenn es schnell gehen muss, sind dann oft der Automatikmodus oder zumindest halbautomatische Modi die sichere Variante. Als ich in Hamburg war, bin ich oft auch allein durch die Stadt gestreift oder war mit sehr geduldigen Menschen unterwegs. So hatte ich Zeit, herumzuprobieren und dazuzulernen. Hamburg bietet natürlich viele tolle Orte, aber drei davon haben mich fototechnisch am meisten angesprochen.

  • Off Topic,  Unterwegs

    Hamburg erkunden #2: Geschichte zum Anfassen

    Museen, die Dinge in Vitrinen ausstellen und mit Infotafeln versehen, langweilen mich sehr schnell. Wofür ich mich jedoch begeistern kann, sind Museen, die originale Räumlichkeiten erhalten oder nachempfunden haben. Orte, die wie eine Zeitkapsel einen Eindruck davon vermitteln können, wie die Menschen früher gelebt haben.

  • Vox von Christina Dalcher
    Buchrezension,  Literatur

    Christina Dalcher: Vox

    In der Buchbloggerszene war Vox schon vor Erscheinen gefühlt in aller Munde. Kein Wunder. Denn während die Forderungen nach Gleichberechtigung immer lauter werden, trifft Christina Dalcher mit ihrem Roman genau den Nerv der Zeit. Vox führt uns auf brillante Weise vor, wie eine Welt aussehen könnte, in der Frauen unterdrückt und alle, die nicht dem geforderten Familienbild entsprechen, weggesperrt werden. Trotzdem konnte mich der Roman leider nicht auf ganzer Länge überzeugen.

  • Film,  Filmrezension

    I Saw The Light

    Ich weiß nicht, warum I Saw The Light als titelgebender Song für diesen Film ausgesucht wurde. Vielleicht, weil es sich dabei wohl um eines seiner bekanntesten Lieder handelt, das behauptet zumindest der Beschreibungstext der DVD. Als tongebend für den Film würde ich hingegen Williams Song I'm So Lonesome I Could Cry beschreiben. Und das nicht nur wegen der Eröffnungsszene, in der Williams allein im Scheinwerferlicht sitzend auf einer sonst pechschwarzen Bühne genau dieses Lied singt. Sondern weil die Melancholie, die dieses Lied transportiert, sich durch den gesamten Film zieht.

  • Ich und die Menschen von Matt Haig
    Buchrezension,  Literatur

    Matt Haig: Ich und die Menschen

    Der Klappentext kann durchaus den Eindruck erwecken, dass es sich bei Ich und die Menschen um einen Science-Fiction-Roman handelt, der von der Interaktion einer außerirdischen Spezies mit der Menschheit erzählt. In gewisser Weise trifft das zu. Der namlose Ich-Erzähler ist ein Alien, der auf der Erde eine Mission zu erfüllen hat. Darum dreht sich die Handlung. Dennoch wird die große Alien vs. Mensch Frage im besten Fall nur angeschnitten. Der Fokus liegt im Roman ganz klar darauf, was auf der persönlichen Ebene passiert. Da sich der Ich-Erzähler für Andrew ausgibt, besteht seine größte Herausforderung darin, seine Rolle möglichst glaubhaft denen gegenüber auszufüllen, die Andrew am nächsten stehen.